Die Positionsgröße zu bestimmen heißt zu entscheiden, wie viel deiner Bankroll in einen einzelnen Trade auf einem Prognosemarkt fließt, damit kein einzelnes Ergebnis ernsthaften Schaden anrichtet.
Warum die Größe mehr zählt als die Auswahl
Auch gute Schätzungen liegen oft daneben. Ist jede Position klein, übersteht man eine Verlustserie, und die eigenen Schätzungen haben Zeit, sich zu bewähren.
Der Ansatz mit festem Prozentsatz
Viele Lernende nutzen eine einfache Regel: je Trade nur einen kleinen festen Anteil der Bankroll riskieren, etwa 1 bis 5 Prozent. Ändert sich die Bankroll, ändert sich der Betrag mit.
Größe und Preis
Ein Kauf zu 90 ¢ riskiert 90 ¢, um 10 ¢ je Anteil zu gewinnen. Ein Kauf zu 10 ¢ riskiert 10 ¢, um 90 ¢ zu gewinnen. Derselbe Dollarbetrag hat je nach Preis ganz unterschiedliche Verlust- und Gewinnprofile.
Praxisbeispiel
Bei einer Bankroll von 300 $ und einer 3-Prozent-Regel beträgt die maximale Position 9 $. Zu 45 ¢ je JA-Anteil sind das 20 Anteile. Wird der Markt mit NEIN aufgelöst, beträgt der Verlust 9 $, es bleiben 291 $, und die nächste Position liegt bei etwa 8,73 $.
Das Wichtigste
- Lege die Positionsgröße fest, bevor du nach Trades suchst.
- Ein fester Prozentsatz hält das Risiko im Verhältnis zur Bankroll.
- Hohe Preise bedeuten wenig Gewinn und viel möglichen Verlust je Anteil.
- Kleine Positionen geben dir Zeit zum Lernen.

