Liquidität beschreibt, wie leicht du kaufen oder verkaufen kannst, ohne den Preis zu bewegen. In einem liquiden Markt warten viele Orders nahe am aktuellen Preis; in einem illiquiden kann schon eine mittelgroße Order ihn verschieben.
Was ist Liquidität?
Drei Zeichen für gute Liquidität:
- Enger Spread: 1 Cent statt 8 Cent.
- Tiefe: große Mengen am besten Bid und besten Ask und in deren Nähe im Orderbuch.
- Stetiges Volumen: Es wird den ganzen Tag gehandelt.
Beispiel
Du willst JA für 500 Dollar.
- Liquider Markt: 5.000 Dollar warten zwischen 40 und 41 Cent. Du wirst zu etwa 40,5 Cent ausgeführt.
- Dünner Markt: 100 Dollar bei 40 Cent, dann 43 Cent, dann 46 Cent. Dein Durchschnitt liegt bei rund 44 Cent.
Dieselbe Frage, derselbe „Preis“ auf dem Bildschirm, aber im dünnen Markt hast du etwa 3,5 Cent mehr pro Anteil gezahlt. Das ist Slippage.
Warum Liquidität wichtig ist
- Kosten: Ein- und Ausstieg in dünnen Märkten ist teuer.
- Verlässlichkeit: Ein dünner Markt lässt sich von einem einzelnen Trader bewegen, seine Preise sind also schwächere Signale.
- Ausstieg: Du kannst womöglich nicht schnell zu einem fairen Preis verkaufen.
Polymarket zahlt Liquiditätsprämien an Maker, die auf beiden Seiten enge Kurse stellen, um die Liquidität der Märkte zu verbessern.
Offizielle Quelle: Polymarket-Dokumentation: Märkte und Ereignisse.
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